Der amerikanische Orchesterleiter Billy Vaughn verstarb vor 27 Jahren

Billy Vaughn
Billy Vaughn

Der wohl erfolgreichste Orchesterchef war von 1958 bis 1970  mit 36 Alben in den US-Albumcharts vertreten.

Mit seiner Version von „Sail Along Silv‘ry Moon“ erzielt er im Jahr 1958 den internationalen Durchbruch.

Billy Vaughn
Billy Vaughn

Billy Vaughn wurde am 12. April 1919 in Glasgow/Kentucky als Richard Smith Vaughn geboren.

Er verstarb am 26. September 1991 in Escondito/Kalifornien im Alter von 72 Jahren.


The Hilltoppers:

Im Jahr 1952 schloss sich Billy Vaughn an der Universität von Bowling Green, Kentucky, als Pianist und Sänger dem Gesangstrio The Hilltoppers an.

Ihre erste und selbstgeschriebene Single, „Trying“, war sofort ein Charthit. Die folgenden Jahre konnten sie einen Top-20-Hit an den anderen reihen. Ihr größter Erfolg war der Millionenseller „P.S. I Love You“, ein Remake eines 1930er-Jahre-Hits.


Musikalischer Direktor bei DOT Records:

1954 wechselte Vaughn als musikalischer Direktor zu ihrem Musikverlag Dot Records. Mit einem eigenen Orchester begleitete er die Fontane Sisters bei ihrem Nummer-eins-Hit „Hearts of Stone“. Noch im selben Jahr landete er mit seiner Orchesterversion mit „Melody of Love“ einen eigenen Millionenseller und erreichte Platz 2 in den USA. Auch in den folgenden Jahren war er sowohl selbst als auch als Begleiter anderer Stars überaus erfolgreich.


Millionenseller mit Pat Boone:

1957 hatte er alleine mit Pat Boone vier Millionenseller, davon drei Nummer-eins-Hits. Vaughn verstand es nicht nur meisterhaft, alte Klassiker mit eigenem Stil wieder aufzubereiten, sondern er setzte vor allem die R & B-Musik und den Rock ’n’ Roll der schwarzen Musiker auf eine eigene Art um und arrangierte sie so, dass sie in dieser Form anders als die Originale auch unter der weißen Bevölkerung ein großes Publikum fanden.


Der internationale Durchbruch:

Im Jahr 1958 hatte er seinen größten und bekanntesten Hit mit seiner Orchesterversion von „Sail Along Silv’ry Moon“. Der US-Millionenseller war der Beginn seines internationalen Durchbruchs vor allem in Deutschland und Japan. In diesem Jahr hatte er mit diesem Lied und mit „La Paloma“ zwei Nummer-eins-Hits in Folge und mit „Blue Hawaii“, „Morgen“ und „Wheels“ hatte er weitere Superhits in Deutschland, die allesamt mit Gold ausgezeichnet wurden. Mit seinen fünf Auszeichnungen wurde er nur noch von Freddy Quinn übertroffen.


Bis in die frühen 1960er war er immer wieder in den Charts vertreten, dann wurde er, wie alle Orchestermusik, zunehmend von der Beat-Welle verdrängt und so zog er sich allmählich aus dem Musikgeschäft zurück. Trotzdem bleibt er einer der erfolgreichsten Orchesterchefs überhaupt.

Von 1958 bis 1970 war er mit 36 Alben in den US-Albumcharts vertreten.


Billy Vaughn starb am 26. September 1991 im Alter von 72 Jahren an Krebs. Sein Grab (Abschnitt 11, Parzelle 437, Grab 3) befindet sich auf dem Oak Hill Memorial Park in Escondido, San Diego County. Seine 2009 verstorbene Frau Marion wurde zu ihm gebettet.


Nach dem Tod von Billy Vaughn im Jahr 1991 übernahm Donald Clarke die Leitung des Orchesters. Seit 2009 hat Billy Vaughn’s ältester Sohn, Richard, die Orchesterleitung übernommen.




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Quelle: Wikipedia

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