Vor 22 Jahren verstarb der niederländische Sänger Jack Jersey

Jack Jersey
Jack Jersey

22 Jahre sind seit dem Tod von Jack Jersey vergangen.

Der niederländische Sänger, Texter, Komponist und Produzent verstarb am 26. Mai 1997 im Alter von 55 Jahren.

Jack Jersey

Jack Jersey wurde am 18. Juli 1941 als Jack Willem de Nijs in Tjimahi-Bandoeng (Niederländisch-Indien) geboren.

Der niederländischer Sänger, Texter, Komponist und Produzent verstarb am 26. Mai 1997 in Roosendaal (Niederlande).

Zu seinen größten Hits zählen unter anderen: „In the still of the Night“, „Silvery Moon“, „I wonder“, „Blue brown-eyed Lady“ und „Lonely Me“.


Kindheit und Schule:

Als Kind spielte Jack de Nijs bereits in einer kleinen Musikgruppe auf seinem Ukulele-Banjo. Im Jahr 1951 zogen seine Eltern von Niederländisch–Indien in die Niederlande.

Während de Nijs zur Schule ging gründete er „The Dixie Stampers“, eine Dixieland−Band. Nach dem Besuch einer Hotelfachschule gründete er eine neue Gruppe unter dem Namen „The Four Sweeters“.

Diese hatte jedoch keinen großen Erfolg. Auch die nachfolgenden Jahre mit anderen Bands brachten keine großen Erfolge.

„Jack & Woody“ (inspiriert durch die Everly Brothers) und „Jack Dens & the Shallows“. In anderer Besetzung 1963 „The Firestring“ und ein Jahr später „The Flames“. 1965 trat er mit der Gruppe „The Rhythm Brothers“ in Deutschland auf und bis 1967 spielte er bei „The Loosers“.


Der erste Top-40 Hit:

Seinen ersten Top-40–Hit hatte Jack de Nijs als Songschreiber 1969 mit „Oh Antoinette“, gesungen von Leo den Hop.

Mit den Liedern „Gina Lollobrigida“ und „De Fles“ hatte er weitere Erfolge. Nach 1971 beschloss er, nur noch in englischer Sprache zu singen und verwendete zeitweise den Künstlernamen „Ruby Nash“.


Der Künstlername „Jack Jersey“:

Den Künstlernamen „Jack Jersey“ erhielt der 1961 von seinem Vater. Dieser hielt das Pseudonym für einen Internationalen Sänger und Textschreiber geeignet.


Der künstlerische Durchbruch als Jack Jersey:

Im Jahr 1973 nahm Jack de Nijs, jetzt unter seinem Künstlernamen Jack Jersey den Titel „I’m calling“ auf. Mit diesem Titel schaffte er zugleich den Durchbruch als Sänger Jack Jersey.


LP Aufnahmen mit den Jordanaires:

1975 bekam Jack Jersey eine Einladung von den Nashville Studios in Amerika. Mit der früheren Begleitband von Elvis Presley, The Jordanaires, nahm er in Nashville die LPs „I wonder“ und „Honky Tonk Man“ auf.

Zurück in Europa konnte er sich über einen vollen Terminkalender freuen. Es blieb aber immer noch Zeit fürs Texten und Komponieren. Im holländischen Roosendaal hatte er seine eigene Produktionsfirma JR-Records.

Dort produzierte er nationale Künstler wie Nick Mckenzie ( Juanita, One is One), Andre Moss (Ella, Rosita, Spanisch Rose), Leo den Hop (Oh Antoinette) und viele andere.

Einen seiner größten Erfolge als Produzent hatte er mit der Teeny–Band The Shorts („Comment ca va„).

Aber auch internationale Interpreten sangen seine Lieder, zum Beispiel : Roberto Blanco, Bata Illic, Tony, Freddy Quinn, Bert Kämpfert, Rex Gildo, Bert Beel, Howard Carpendale, Ray Miller, Joy, Paola, Chamer Buam, und viele andere.


Seine eigenen Hits:

Zu seinen größten Hits zählen unter anderen: „In the still of the Night“, „Silvery Moon“, „I wonder“, „Blue brown-eyed Lady“ und „Lonely Me“.

Zu seinen eigenen Aufnahmen zählen unter anderen 22 LPs, 67 Singles, 45 CDs, 1 Single-CD, 6 CDs mit Friends und 6 Videos.


Die letzten Auftritte:

Seinen letzten Auftritt in Deutschland hatte Jack Jersey im Juni 1995 im „Mirage“ in Lüneburg. Hier trat er zusammen mit dem Sänger Ferry Ripson auf.

Den letzten Auftritt in den Niederlanden hatte Jack am 26.Mai 1996 in der Mervohal Roosendaal.


Seine Krankheit:

Im Oktober 1996 wurde bei Jack Jersey Kehlkopfkrebs diagnostiziert. Er verlor den Kampf gegen diese Krankheit am 26. Mai 1997 im Alter von 55 Jahren.

Seine Musik wird uns immer in Erinnerung bleiben.


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